Der männliche Herbsttyp

Der weibliche Herbsttyp

Der männliche Sommertyp

Der weibliche Sommertyp

Der männliche Frühlingstyp

Der weibliche Frühlingstyp

Johann Wolfgang von Goethe – Vordenker der Farbenlehre

Johannes Itten – Begründer der Farbtypenlehre

Carole Jackson – Wegbereiterin der Farbberatung

Suzanne Caygill – Pionierin der Farbberatung

Stilberatung für Männer

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Die Geschichte der Farbberatung

Archiv für die Kategorie ‘Farb- und Stilberatung’

Der männliche Herbsttyp

Samstag, 28. Januar 2012

Die farbenprächtige Landschaft im Herbst ist von gedämpften, rauchigen aber auch von leuchtend, prächtigen und würzigen Tönen geprägt wie rauchigem Gelb, feurigem Rot und gelbbraunem Orange. Alles scheint wie mit Bronze überhaucht zu sein. Die grünen Blätter der Bäume nehmen die Töne von Kupfer, Rot und Gold an – vor einem Himmel in Pfauenblau, das einzige Blau, das während der frostigen, frischen Herbstmonate Teil der Landschaft ist. Dieses Blau harmoniert mit den übrigen Herbsttönen, weil es wie diese metallisch, auffallend und stark wirkt. Die Ausstrahlung des Herbstes liegt in einer vollen, reichen, berauschenden Reife, so kraftvoll wie der stürmische Herbstwind. Die Vorräte für den Winter wurden eingelagert und die Felder sind abgeerntet. Es ist die Jahreszeit der Erfüllung und Vollendung.

Der männliche Herbsttyp:

Persönliche Farbgebung: Die Augenfarbe des männlichen Herbsttyps kann grün, grau-grün, gelb-grün, haselnuss, oliv, blau-grün oder braun mit rötlichen Flecken sein. Selten findet sich ein echtes Blau. Die Haarfarbe reicht von Rot bis zu sehr dunklem Braun. Der Hautton ist wie mit Bronze oder Braun-Tönen überhaucht, bei helleren Typen finden sich auch Schattierungen von Bernstein oder Pfirsich.

Physische Eigenschaften (Dies sind allgemeine Tendenzen von Männern mit der Farbgebung des Herbsttyps, keine individuelle Beschreibung): Die Gesichtszüge sind oft unregelmäßig und knochig, wobei das Gesicht im Verhältnis zum Körper relativ groß ist. Diese Männer verfügen über einen robusten Körperbau mit der ihnen eigenen großen Belastbarkeit. Ihr Gang wirkt fest und sie scheinen über schier unerschöpfliche Energie zu verfügen.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Männern mit der Farbgebung des Herbsttyps, keine individuelle Charakterisierung): Männer des Herbsttyps scheinen förmlich aus Stahl gemacht worden zu sein. Sie sprühen regelrecht vor Energie und sind harte Arbeiter. Berufsfelder, die für sie besonders prädestiniert sind, sind Verwaltung, Finanzwesen, Elektrotechnik, Konstruktionstechnik und Bergbau. Außerdem sind sie oft erfolgreich in den Bereichen Architektur und Design tätig. Sie haben auch einen ausgeprägten Sinn für Dramatik, ob sich dies nun in einer Vorliebe fürs Theater äußert oder in der Erstellung einer Präsentation mit förmlich dramatischer Wirkung in ihrem Berufsleben. Sie haben die Tatkraft, die Energie und den Weitblick für ein Engagement in der Politik. Als starke Führungspersönlichkeiten legen sie auf fortlaufende Treffen und Zusammenkünfte mit anderen Menschen Wert. Handfeste Vertreter des männlichen Herbsttyps ergreifen gerne einen Beruf, bei dem der Arbeitsalltag in der freien Natur stattfindet, wie Forstarbeiter.

Farben für den Herbsttyp: Männliche Herbsttypen bevorzugen alle Farben des herbstlichen Laubes: Bernstein, Rost, Kupfer, Gold, satte, dunkle Brauntöne. Es ist für sie auch möglich, Rottöne zu tragen, die mit Braun vermischt sind. Für männliche Herbsttypen mit roten Haaren empfehlen sich verschiedene Varianten von Wollweiß, Sandelholz und Schattierungen von Honiggelb. Männer, deren Hautton orange Pigmente enthält, sollten Rottöne vermeiden. Sie sehen besser aus in Graubeige, Kitt, Zimt und Rostbraun. Die dunkelsten Vertreter des männlichen Herbsttyps bevorzugen dunkle Olivtöne, Walnuss und sehr dunkle Grünschattierungen.

Braun: Kaffeebraun, Kamelhaar, Rostbraun, Ocker, Braunbeige

Gelb: Sonnenblumengelb, dunkles Maisgelb, Orange-Gelb, Senf, Messing, Bronze, Gold

Rot: Orange, Tomate, Kupfer, Ziegel, Feuerrot, Lachs, Brombeer

Grün: Olivgrün, Moosgrün, Khaki, Schilf, warmes Blaugrün

Blau: Pflaume, Rittersporn, Petrol, Pfauenblau

Metalle: Gold für Schmuck wie Uhren oder Krawattennadeln entspricht der Charakteristik des Herbsttyps besser als Silber. Der Herbsttyp kann auch auffällige oder eher wuchtige Designs tragen.

Der weibliche Herbsttyp

Montag, 16. Januar 2012

Mit den ersten strahlenden Herbsttagen entsteht in der Natur eine farbenprächtige Landschaft von der satten Farbqualität eines Ölbildes. Die Hitze des Sommers ließ Gräser und Blattwerk verdörren und deren Farben wirken nun trocken, rauchig, aber auch leuchtend, prächtig und würzig mit warmem, gelbbraunem Orange, rauchigem Gelb und brilliantem, feurigem Rot. Über allem scheint ein Hauch von Bronze zu liegen. Die Blätter der Bäume leuchten herrlich in Gold, Kupfer und Rot vor einem Himmel in Pfauenblau – das einzige Blau, das während der frostigen, frischen Herbstmonate Teil der Landschaft ist. Diese Blauschattierung passt so harmonisch zu den anderen Herbsttönen weil sie, wie diese, metallisch, auffallend und stark wirkt. Die Frischheit und die übersprudelnde Charakteristik des Frühlings sowie die Zartheit des Sommers sind vorbei. Stattdessen liegt die Ausstrahlung des Herbstes in einer vollen, reichen, berauschenden Reife, so kraftvoll wie der stürmische Herbstwind. Das reife Getreide, die goldenen Kürbisse und die roten, würzigen Winteräpfel sind eingelagert worden. Die Felder sind abgeerntet. Es ist die Jahreszeit der Erfüllung und Vollendung.

Der musikalische Ausdruck des Herbstes ist wie das Schlagen von Zimbeln – laut, klar, eindrucksvoll, erregend, phantastisch, mit einer Kraft, die nicht ignoriert oder übersehen werden kann. Die Schwingungen sind noch lange zu spüren, nachdem der Anschlag vorbei ist. So wird die Persönlichkeit des weiblichen Herbsttyps von allen spürbar wahrgenommen, mit denen sie in Kontakt kommt.

Der weibliche Herbsttyp:

Persönliche Farbgebung: Die Pigmentierung des weiblichen Herbsttyps wird von sehr verschiedenen Farben charakterisiert. Ihre Farbgebung ist wie mit Bronze überhaucht. Die Augenfarbe kann grün, grau-grün, gelb-grün, haselnuss, oliv, blau-grün oder braun mit rötlichen Flecken sein. Selten findet sich ein echtes Blau. Rothaarige Frauen sind eindeutige Herbsttypen, gefolgt von jenen mit metallisch blonden Haaren oder braunen Haaren mit rötlichen oder orangefarbenen Highlights. Es finden sich auch braune Haare, die nicht rötlich wirken, aber kupferfarbene Glanzlichter aufweisen. Der Hautton reicht von einem sehr hellen Braun und Bernstein bis zu einem goldfarbenen Ton und einem sanften, gelblichen Braun. Manche Herbsttypen weisen auch einen elfenbein-, creme- oder pfirsichfarbenen Hautton auf.

Es gibt drei ziemlich unterschiedliche Herbsttypen:

Der metallische Herbsttyp: Der metallische Herbsttyp hat rote Haare und eine klare, satte Farbgebung. Sie verkörpert den Beginn des Herbstes, wenn die Farben in der Natur zu leuchten beginnen. Die Haarfarbe kann auch Kupfer oder oxidiertes Gold mit rötlichen Highlights sein.

Der lohfarbene/gelbbraune Herbsttyp: In den Haaren des lohfarbenen Herbsttyps finden sich Schattierungen von Kastanienbraun, Dunkelrot oder Mahagony, der Hautton ist bräunlich. Sie kann der kecke, sommersprossige Typ sein, der sich gerne draußen aufhält. Der Hautton kann auch weiß, bronze oder pfirsichfarben sein.

Der bronzene und sanfte Herbsttyp: Dieser Herbsttyp hat normalerweise braune Haut und braune Haare oder bronzefarbene Haut und braune Haare. Manchmal kann die Gesichtsfarbe auch rötlich sein.

Physische Eigenschaften (Dies sind allgemeine Tendenzen von Frauen mit der Farbgebung des Herbsttyps, keine individuelle Beschreibung): So wie die Stimmung des Herbstes eindrucksvoll ist, sind auch Frauen mit der Farbgebung des Herbsttyps tatkräftig, sicher in ihren Bewegungen, mit festem Schritt, oder gewandt und drahtig. Manche Vertreterinnen können gelenkig, langbeinig, sehr schlank und anmutig sein. Die Gesichtszüge sind deutlich definiert, das Kinn ist ausgeprägt. Der Kopf ist oft im Verhältnis zum Körper relativ groß. Das normalerweise markante Gesicht prägt die gesamte Erscheinung.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Frauen mit der Farbgebung des Herbsttyps, keine individuelle Charakterisierung): Der weibliche Herbsttyp verkörpert eine sehr positive, lebendige und dynamische Persönlichkeit. Sie kann dramatisch sein, ist schnell in ihren Entscheidungen und lässt andere Menschen nicht raten, was sie denkt. Sie vertritt ihre eigene Meinung und hat ausgeprägte Vorlieben und Abneigungen, für die sie auch ihre Gründe hat. Charakteristisch sind Unabhängigkeit und Individualität im Denken. Der weibliche Herbsttyp verkörpert eine Führungspersönlichkeit und ist daher prädestiniert dafür, im Beruf Karriere zu machen. Sie verspürt einen inneren Drang nach Aktivitäten außerhalb des Hauses, vom Management des Haushalts und der Familie fühlt sie sich nicht ausreichend erfüllt.

Farben für den Herbsttyp:

Braun: Kaffeebraun, Kamelhaar, Rostbraun, Ocker, Braunbeige

Gelb: Sonnenblumengelb, dunkles Maisgelb, Orange-Gelb, Senf, Messing, Bronze, Gold

Rot: Orange, Tomate, Kupfer, Ziegel, Feuerrot, Lachs, Brombeer

Grün: Olivgrün, Moosgrün, Khaki, Schilf, warmes Blaugrün

Blau: Pflaume, Rittersporn, Petrol, Pfauenblau

Die Farbgebung des Herbsttyps ist von einem satten Glühen geprägt, das leuchtende Farben erfordert. Sie kann würzige Farbtöne tragen, Schattierungen von Grün, die Farbtöne von Topas, Kupfer, Bronze, poliertem Gold, sattem Türkis und Pfauenblau sowie Brauntöne, die zu Terrakotta und Zimt tendieren. Sie kann alle orangen Rottöne tragen, sollte aber blau-rote Töne vermeiden. Die Farbpalette des Herbsttyps beinhaltet keine reinen Farbtöne, alle Farben sind vermischt mit anderen Tönen.

Ornamente: Stilberatung: Die Persönlichkeit des Herbsttyps wird am besten durch eine Linienführung unterstrichen, die Schnelligkeit ausdrückt. Spitzen, wie die Konturen eines Ahornblattes, eines Palmwedels, einer Feder oder eines Pfeils, symbolisieren die Dramatik dieses Typs.

Effekte: Stilberatung: Die Farbgebung und die physischen Charakteristika des Herbsttyps verlangen nach üppigen Stoffen und luxuriösen Verzierungen. Stoffe mit Struktur aber auch Leder eignen sich sehr gut. Prächtige Stoffe wie Brokat oder Samt unterstreichen die Ausstrahlung des Herbsttyps ebenso wie markante oder extravagante Designs. Sie kann auch Chiffon oder Spitze tragen, sollte dabei aber besonders auf die Farbwahl achten. Empfehlenswerte Drucke sind jene, die dem Herbst an sich entsprechen: Blätter, Effekte, die an Holzstrukturen erinnern, Getreideähren, geometrische Muster, ungewöhnliche und außergewöhnliche Effekte. Blumendrucke sollten sehr stilisiert sein. Paisley- und orientalische Muster eignen sich gut, Paisley vor allem in Kombination mit metalldurchwirkten Fäden. Blumen passen nicht so gut zum Herbsttyp. Wenn sie doch getragen werden, dann sollten sie von klar definiertem Design sein wie grüne oder bronzene Orchideen oder Chrysanthemen.

Schmuck und Metalle: Schmuck unterstreicht die Ausstrahlung des Herbsttyps auf natürliche Weise. Das Design sollte eher wuchtig sein, wie breite goldene Armbänder oder Halsketten mit mehreren Reihen, oder außergewöhnlich, exotisch. Auch klimpernde Ohrringe und Armbänder entsprechen dem Herbsttyp. Als Metall eignet sich Gold besser als Silber. Bernstein ist ein typischer Schmuckstein.

Lippenstift: Klare Rot-Töne und Orange-Rot sind die Farben des Herbsttyps. Blau-rote Töne sollten vermieden werden.

Parfüm: Das Parfüm für den Herbsttyp sollte sich nicht zu rasch verflüchtigen. Orientalische oder würzige Noten unterstreichen den Charakter des Herbsttyps.

Brennpunkte der Persönlichkeit: Stilberatung: Aus den unzähligen Designs, die von Modedesignern und Bekleidungsherstellern angeboten werden, gilt es jene auszuwählen, die den Ausdruck der Persönlichkeit des Herbsttyps unterstützen und ihre Individualität am besten zur Geltung bringen. Die Signale, die Kleidung aussendet, ist nonverbale Kommunikation. Die Einbeziehung des Designs, um eine Facette der Persönlichkeit auszudrücken, hilft ihr um erfolgreich aufzutreten und für andere Menschen interessant zu sein.

Folgende Stichwörter beinhalten einige Ausdrucksmöglichkeiten, die für die meisten Herbsttypen natürliche Entsprechungen darstellen: Dynamik, Lebendigkeit, Würze, Wärme, Energie, Kühnheit, Dramatik, Exotik, Farbenprächtigkeit, Glanz.

Der männliche Sommertyp

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Wie mit Pastellkreiden sind die Farben einer Sommerlandschaft gemalt, sogar die satteren Töne wirken gedämpft. Im Sommer ist das tiefere Grün der Blätter mit Blauschattierungen nuanciert, die die Farbtöne des Frühlings kühler machen, so als würde das sanfte Blau des Sommerhimmels durch sie reflektiert. Es wirkt so als würde die Wärme der Sonne im Sommer die Farben zu Pastelltönen zu bleichen und sanfte Lüftlein, anders als die lebhaften Frühlingswinde, die die Blätter tanzen ließen, bringen diese kaum in Bewegung. Der Ausdruck des Sommers ist durch Eleganz und Sanftheit gekennzeichnet.

Der männliche Sommertyp:

Persönliche Farbgebung: Die Augenfarbe des männlichen Sommertyps ist normalerweise ein tiefes Blau-Grün oder sehr helles Kreide-Blau, manchmal Braun. Die Haarfarbe reicht von taupe oder grau-braun bis zu schwarz-braun. Manchmal sind die Haare aschblond oder hellbraun, ohne jeglichen Gelbstich. Grauschattierungen tönen die gesamte Farbgebung. Der Hautton ist rosa-braun, manchmal dunkel, bei hoher Pigmentierung.

Physische Eigenschaften: Die Gesichtszüge sind normalerweise schmal oder oval, nur gelegentlich eckig oder kantig. Charakteristisch für den männlichen Sommertyp sind lange Beine, lange Arme und Hände sowie ein langer Hals. Die Körperkonturen zeichnen sich durch sanft geschwungene Linien aus, die Bewegungen wirken leicht und geschmeidig. Die Ausnahme können kleinere Männer sein, die eine etwas kräftigere Statur aufweisen.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Männern mit der Farbgebung des Sommertyps, keine individuelle Charakterisierung): Männer des Sommertyps, die dem typischen Gentleman entsprechen, haben einen ausgezeichneten Geschäftssinn. Ihre Fähigkeit Umwege zu nutzen zählt zu ihren Stärken. Ihre Geschicklichkeit in Verhandlungen und bei der Vermittlung in schwierigen Angelegenheiten sind einige ihrer bedeutsamsten Talente. Der männliche Sommertyp interessiert sich für psychologische und philosophische Themen. Viele ergreifen Berufe im Forschungsbereich aber auch in den Arbeitsfeldern Administration, Buchhaltung oder Sekretariat. Auf der anderen Seite folgen viele männliche Sommertypen ihrer Intuition und sind als Schriftsteller, Dichter, Komponisten oder Musiker tätig. Es fällt ihnen leicht, in beiden Welten zu leben.

Farben für den Sommertyp:

Männliche Sommertypen bevorzugen sanfte, elegante Grau- und Blau-Töne, rosa-braun sowie tiefes Weinrot. Die Farbqualität ist gedämpft. Raue Stoffe wie Tweed sehen nicht vorteilhaft aus, glatte Stoffqualitäten und ein perfekter Sitz der Kleidungsstücke unterstreichen die Ausstrahlung des Sommertyps.

Blau: Marine, Jeans, Stahl, Rauch, Azur, Türkisblau, Lavendel

Grau: Silbergrau in unterschiedlichsten Helligkeitswerten

Rot: Himbeerrot, Wassermelone, weiches Burgunderrot, Bordeaux, Azalee, Weinrot bis Aubergine, Kirschrot

Pink: Altrosa, Pfingstrose, Blaurose, weiche Lilatöne, kühles Lila

Grün: graues Blaugrün, Türkisgrün, Mint, Jade, Waldmeister

Braun: Kakaobraun hell bis dunkel mit rosafarbigem Unterton

Gelb: Zitronengelb, Lichtgelb, Chrysantheme

Metalle: Silber, Platin oder sehr helles Rosegold für Schmuck wie Uhren oder Krawattennadeln entspricht der Charakteristik des Sommertyps. Der Sommertyp sollte darauf achten, nicht durch zu wuchtige oder dramatische Schmuckstücke förmlich erdrückt zu werden.

Der weibliche Sommertyp

Montag, 21. November 2011

Die Farben einer Sommerlandschaft sind wie mit Pastellkreiden gemalt, auch die satteren Töne wirken gedämpft. Das Grün der Blätter ist im Sommer tiefer, mit Blauschattierungen gedämpft, die die Farbtöne des Frühlings kühler machen, als würden sie das sanfte Blau des Sommerhimmels reflektieren. Die Wärme der Sonne im Sommer scheint die Farben zu Pastelltönen zu bleichen, wie Purpur zu Lavendel und Mauve, und sanfte Lüftlein, anders als die lebhaften Frühlingswinde, die die Blätter tanzen ließen, bringen diese kaum in Bewegung. Eine Zartheit des Ausdrucks kennzeichnet den Sommer, es schwingt etwas Luxuriöses mit.

Der weibliche Sommertyp:

Persönliche Farbgebung: Frauen mit der Farbgebung des Sommertyps sind am weiblichsten und lieben Luxus am meisten. Der weibliche Sommertyp ist normalerweise ein perfektes Beispiel für die sanfte Sommerlandschaft: Gedämpfte Schattierungen des grau-blauen Sommerhimmels, das azurblaue Wasser, die Farben von Iris und Rosen, alles setzt sie mit Pastelltönen gleich. Die Augenfarbe ist verschwommen blau oder grau-blau aber auch grau-grün, flaschengrün oder braun. Die Haarfarbe ist aschblond, graustichiges braun, hellbraun oder grau. Der Hautton ist rosa, kann aber auch ein heller Pfirsichton sein. Charakteristisch für den Sommertyp ist eine undefinierbare Schattierung, die die gesamte Farbgebung tönt.

Physische Eigenschaften: Kennzeichnend ist ihre entspannte Art und die sanfte, ruhige, melodische Stimme. Die Finger sind normalerweise lang, schlank und vorne spitz zulaufend. Die Gestik ist zart und graziös, frei von Ungeschicklichkeit. Ihre Schritte sind leicht und der Gang elegant. Ihre Bewegungen wirken geschmeidig und flüssig.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Frauen mit der Farbgebung des Sommertyps, keine individuelle Charakterisierung): Das Wort für den Sommertyp ist “Weiblichkeit”. Sie ist von ausdrucksstarker Schönheit und fällt durch ihre ruhigen, entspannten Manieren und die Ruhe, die sie umgibt, auf. Sie hat eine etwas formelle Art und wird vielleicht als zurückhaltend und distanziert eingeschätzt. Ihre Freundschaften pflegt sie über einen langen Zeitraum, aber sie neigt dazu ihre Freunde nicht zu nahe an sich heranzulassen und macht sie selten zu Vertrauten. Sie stellt ihre Gefühle selten zur Schau, aber in ihrem Charakter liegt Wärme, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Sie verkörpert Demut in ihrer höchsten Form. Mit einem guten Gespür für schöne Dinge liebt sie Eleganz und Raffinesse. Sie erschafft um sich herum eine Illusion von Zartheit und Zierlichkeit. Sie neigt zu Genauigkeit im Denken, behält ihre Meinung aber oft für sich. Der weibliche Sommertyp achtet genau auf Details, ist präzise in Planung und Durchführung und legt Wert auf Ordnung um sich herum. Es entspricht dem weiblichen Sommertyp zu schreiben, zu zeichnen und malen, zu nähen, zu stricken oder Klavier zu spielen. Im Berufsleben bieten sich Arbeitsfelder im Bereich des Verkaufs von Schmuck oder Parfüm an aber auch der Beruf Krankenschwester.

Farben für den Sommertyp:

Blau: Marine, Jeans, Stahl, Rauch, Azur, Türkisblau, Lavendel

Grau: Silbergrau in unterschiedlichsten Helligkeitswerten

Rot: Himbeerrot, Wassermelone, weiches Burgunderrot, Bordeaux, Azalee, Weinrot bis Aubergine, Kirschrot

Pink: Altrosa, Pfingstrose, Blaurose, weiche Lilatöne, kühles Lila

Grün: graues Blaugrün, Türkisgrün, Mint, Jade, Waldmeister

Braun: Kakaobraun hell bis dunkel mit rosafarbigem Unterton

Gelb: Zitronengelb, Lichtgelb, Chrysantheme

Der Harmonie des Sommertyps entsprechen gedämpfte Farben, die wie mit Blau, Grau oder Rosa getönt wirken.

Ornamente: Stilberatung: Die Linienführung, die den Ausdruck des Sommertyps unterstreicht, ist eine sanft geschwungene S-Linie. Dies ist die weiblichste und schönste Linienführung, die Weichheit und Eleganz ausdrückt und fließend wirkt, wie bei den Blütenblättern von Rosen oder Lilien.

Effekte: Stilberatung: Für den Sommertyp ist die Struktur und das Gewebe von Stoffen sehr wichtig. Empfehlenswert sind Samt, weicher Strick, Crepe de Chine, Tüll, Taft, Batist, Chiffon, Spitze und Lochstickerei. Sie sollte darauf achten weder durch zu überladene noch durch zu nichtssagende Kleidung den Ausdruck ihrer Persönlichkeit zu schmälern. Der Sommertyp kann Federn, rote Rosen, Hüte oder Schleier tragen. Schleifen kleiden sie besser als jeden anderen Typ. Weitere Möglichkeiten in der Kleidung sind schillernde Perlenstickereien sowie Schmuckstücke in ihren Haaren wie Steckkämme oder Blumen. Charakteristische Blumen für den Sommertyp sind jene, die an langen Stängeln wachsen oder deren Blüten kaskadenartig fallen (Rittersporn, Fuchsien, Lilien etc.) Verzierungen sollten nicht steif wirken sondern das Gefühl von Bewegung vermitteln – wie ein Schmetterling oder ein Vogel im Flug.

Metalle: Silber, Platin oder sehr helles Rosegold in zarten, fantasievollen Designs entsprechen der Charakteristik des Sommertyps. Edelsteine sollten eher leuchten als funkeln, Perlen eignen sich sehr gut. Sie kann kleine Steine in mehreren Reihen oder Lagen tragen, die nicht zu schwer wirken. Der Sommertyp sollte darauf achten, nicht durch zu wuchtige oder dramatische Schmuckstücke förmlich erdrückt zu werden und dadurch die kostbarste Eigenschaft ihrer Ausstrahlung zu verlieren: Zartheit.

Lippenstift: Blau-rote Töne sind die Farben des Sommertyps.

Parfüm: Der Duft von Parfüm sollte förmlich hinter dem Sommertyp hinterher wehen. Es sollte aber nie so großzügig verwendet werden um aufdringlich zu sein.

Brennpunkte der Persönlichkeit: Stilberatung: Aus den unzähligen Designs, die von Modedesignern und Bekleidungsherstellern angeboten werden, gilt es jene auszuwählen, die den Ausdruck der Persönlichkeit des Sommertyps unterstützen und ihre Individualität am besten zur Geltung bringen. Die Signale, die Kleidung aussendet, ist nonverbale Kommunikation. Die Einbeziehung des Designs, um eine Facette der Persönlichkeit auszudrücken, hilft ihr um erfolgreich aufzutreten und für andere Menschen interessant zu sein.

Folgende Stichwörter beinhalten einige Ausdrucksmöglichkeiten, die für die meisten Sommertypen natürliche Entsprechungen darstellen: Weiblichkeit, Feinheit, Luxuriösität, Weichheit, Grazie, Zartheit, Raffinesse, Liebenswürdigkeit.

Der männliche Frühlingstyp

Mittwoch, 16. November 2011

Frisch, bunt, mit kräftigem Pinselstrich sind die Farben im Frühling wie mit Wasserfarben gemalt. Sonnendurchflutet und vom Regen reingewaschen sind die Grün-Töne ein Symbol für die erwachende Natur, klar und lebenssprühend.

Die Natur befindet sich in freudiger Erwartung. Krokusse, Tulpen und Narzissen leuchten in Gelb- und Rot-Tönen, die Bäume bekommen frische grüne Blätter, Blüten in Rosa, Apricot und Cremeweiß finden sich dazwischen. Goldenes Sonnenlicht durchflutet die Szenerie mit Wärme, Helligkeit und strahlendem Glanz. Sollten Wolken am Himmel sein entsteht der Eindruck, sie wären vom Frühlingsregen rein weiß gewaschen worden.

Der männliche Frühlingstyp:

Persönliche Farbgebung: Die Augenfarbe des männlichen Frühlingstyps ist meist blau, blau-grün oder grau-grün. Die Haarfarbe reicht von blond bis kastanienbraun. Es sind auch dunkelbraune Haare möglich, aber kennzeichnen sind goldene Glanzlichter, entweder in den Haaren oder in den Augen. Der Hautton ist gold-braun, gelb-braun oder ein tiefer pfirsichfarbener Ton.

Physische Eigenschaften: Es gibt vier generelle Typen bezüglich physischer Eigenschaften und Körper-Konturen:

  1. Groß, athletisch, gelenkig, sogar knochig, wie geschaffen für Outdoor-Aktivitäten wie Bergsteigen oder Basketball.
  2. Eher quadratischer Körperbau mit breiten Schultern, großen Händen und Füßen und ausgeprägtem Kiefer, prädestiniert für Sportarten wie Football.
  3. Mittlere Farbgebung und eher dünner Körperbau, würdevollere Ausstrahlung aber trotzdem an Aktivitäten und Unternehmungen orientiert.
  4. Strahlend blaue oder blau-grüne Augen, normalerweise kompakterer, wenig knochiger Körperbau, oft mit zuvorkommenden Manieren.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Männern mit der Farbgebung des Frühlingstyps, keine individuelle Charakterisierung): Der männliche Frühlingstyp reflektiert die in der Jahreszeit Frühling vorherrschende Lebendigkeit und Unternehmungslust. Er legt eine Kühnheit und gespielte Tapferkeit an den Tag, die Schelme, Frechdachse und Stutzer charakterisiert. Grundsätzlich ist er sehr unternehmungsfreudig und vor allem an Sportarten interessiert, bei denen es um Geschwindigkeit geht. Er fühlt sich lebendig, wenn er über Stromschnellen paddelt, mit einem Boot segelt, ein Flugzeug fliegt oder sich als Vagabund der Landstraße geben kann. Er möchte immer in Bewegung sein. Der männliche Frühlingstyp denkt und agiert schnell, ohne Verzögerung, weil er weiß, er kann seinen Impulsen vertrauen. Er ist gesellig, wird rasch von seinen Mitmenschen akzeptiert und kann über zwischenmenschliche Barrieren hinweg kommunizieren. Auch legt er auf sein äußeres Erscheinungsbild Wert. Der männliche Frühlingstyp ist für menschen-orientierte Berufe prädestiniert, bei denen Kommunikation auf einer persönlichen Ebene stattfindet. Für einen typischen Schreibtisch-Job ist er weniger geeignet, es entspricht ihm mehr am Steuer von Autos, Booten oder Flugzeugen zu sein und zu reisen.

Farben für den Frühlingstyp:

Sehr sportliche und unternehmungslustige Typen bevorzugen Blau-Töne von Aquamarin bis Türkis, Blau-Grün-Töne und Gelb-Grün. Bodenständigere Typen favorisieren Gelb-Braune-Töne wie Karamell, Walnuss, Tabak, Zitrone aber auch verschiedene Grün-Töne. Meist mögen sie Kleidungsstücke aus Leder. Die eleganteren Männer haben eine Vorliebe für Blau- und Weiß-Töne.

Typische Farben für den Frühlingstyp sind:

Champagner: zarte, cremige Weiß- und Beigetöne, Wollweiß

Braun: Braunbeige, Haselnuss, Kastanie, Zimt, Muskat, Kamelhaar

Blau: Vergissmeinnicht, Aquamarin, Amethystviolett, Flieder Türkis (gelbgrundig), Kornblumenblau

Rot: Tomate, Mohn, Erdbeer, Lachs, Koralle

Rose: Pfirsich, Apricto, Lachsrose, Rosenholz

Grün: Apfelgrün, Frühlingsgrün, gelbstichiges Mint

Gelb: Narzisse, Sonnengelb, helle und zarte, warme Gelbtöne, Gold

Orange: Gelborange

Metalle: Gelbgold für Schmuck wie Uhren oder Krawattennadeln entspricht der Charakteristik des Frühlingstyps und betont die goldenen Glanzlichter von Haaren und Teint. Je dunkler die Haare sind, desto eher kann oxydiertes Gold oder Grün-Gold getragen werden.

Der weibliche Frühlingstyp

Mittwoch, 16. November 2011

Die Farben im Frühling sind wie mit Wasserfarben gemalt, frisch, bunt, mit kräftigem Pinselstrich. Die Grün-Töne symbolisieren das Erwachen der Natur: sonnendurchflutet und vom Regen rein gewaschen, klar und lebenssprühend.

Die Natur befindet sich in freudiger Erwartung. Tulpen, Narzissen und Krokusse brillieren in Rot und Gelb, die Bäume bekommen frische grüne Blätter, dazwischen Blüten in Cremeweiß, Rosa und Apricot. Goldenes Sonnenlicht durchflutet die Szenerie mit Helligkeit, Wärme und strahlendem Glanz. Sollten Wolken am Himmel sein entsteht der Eindruck, sie wären vom Frühlingsregen rein weiß gewaschen worden.

Der weibliche Frühlingstyp:

Persönliche Farbgebung: Der strahlende goldene Glanz eines Frühlingstages spiegelt sich in der Farbgebung des weiblichen Frühlingstyps wider. Die Augenfarbe ist meist strahlend blau, aber auch blau-gün, grün-blau, babyblau, blau-grau oder auch braun. Kennzeichnend ist der goldene Ton der Haare, gelb-gold oder gelb-braun. Normalerweise überlagern die goldenen Glanzlichter in den Haaren jeden anderen Eindruck. Der Hautton ist elfenbein- oder pfirsichfarben.

Phyische Eigenschaften: Generell weisen die Gesichtsmerkmale wie Augen, Nase, Wangen, Mund und Kinn Rundungen auf, oft finden sich Grübchen. So ist auch die Gesichtsform meist rund oder oval. Der Gesichtsausdruck ist voller Lebendigkeit. Auch die Körperkonturen sind gerundet und weich, es gibt aber auch große, schlanke Typen. Durch Kräuselungen, Rüschen und Raffungen können weiche Effekte erzielt werden, die dem natürlichen Ausdruck des Frühlingstyps entsprechen.

Persönlichkeitsmerkmale (Dies sind allgemeine Tendenzen von Frauen mit der Farbgebung des Frühlingstyps, keine individuelle Charakterisierung): Die sonnigen Farbtöne des Frühlingstyps scheinen sich in der Persönlichkeit widerzuspiegeln: Wärme, Spontaneität, Lebendigkeit, Frohsinn, Heiterkeit sind typische Eigenschaften. Der Frühlingstyp hat einen wachen Geist, charmante Manieren und pflegt viele Interessen. Der Frühlingstyp erscheint alterslos, mit ewig jungem Geist. Eine grundtypische Fröhlichkeit scheint immer gegenwärtig zu sein und erleichtert zwischenmenschliche Beziehungen. Informelle Zusammenkünfte sind ihr lieber als gesellschaftliche Ereignisse. Sie mag es Menschen um sich zu haben und große Familientreffen bedeuten ihr viel. Der Frühlingstyp ist selten schweigsam, belastet aber andere nicht mit eigenen Sorgen. Es kann sein, dass sie schnell verärgert ist, aber der Ärger verfliegt ebenso rasch. Im Berufsleben bieten sich Arbeitsfelder im Bereich Kommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit an.

Farben für den Frühlingstyp:

Champagner: zarte, cremige Weiß- und Beigetöne, Wollweiß

Braun: Braunbeige, Haselnuss, Kastanie, Zimt, Muskat, Kamelhaar

Blau: Vergissmeinnicht, Aquamarin, Amethystviolett, Flieder Türkis (gelbgrundig), Kornblumenblau

Rot: Tomate, Mohn, Erdbeer, Lachs, Koralle

Rose: Pfirsich, Apricto, Lachsrose, Rosenholz

Grün: Apfelgrün, Frühlingsgrün, gelbstichiges Mint

Gelb: Narzisse, Sonnengelb, helle und zarte, warme Gelbtöne, Gold

Orange: Gelborange

Alle Farben sollten klar und strahlend sein, um Wärme, Lebendigkeit und Fröhlichkeit auszudrücken. Vermieden werden sollten alle blau-roten Töne, dunkle Rottöne, Burgunder sowie intensives Pink.

Ornamente: Stilberatung: Die Linienführungen, die den Ausdruck des Frühlingstyps unterstreichen sind schwungvolle Linien wie Kreise, Halbkreise oder Halbbögen wie bei zarten Blumen oder Pflanzen.

Effekte: Stilberatung: Der Frühlingstyp ist der Typ, der eine Krause tragen und dabei chic aussehen kann, oder der ein Bouquet am Mantel, einen mit Blumen verzierten Hut oder einen Pailletten-Schal tragen kann. Drucke sollten floraler Art sein, wie Blümchen, Schmetterlinge, Vögel, die Lebensfreude ausdrücken.

Metalle: Helles Gelbgold für Schmuck entspricht der Charakteristik des Frühlingstyps und betont die goldenen Glanzlichter von Haaren und Teint. Je dunkler die Haare sind, desto eher kann oxydiertes Gold oder Grün-Gold getragen werden. Schmuck sollte leicht und filigran wirken oder durchbrochen sein.

Lippenstift: Klare Rot-Töne und Orange-Rot sind die Farben des Frühlingstyps. Dunkelrot oder blau-rote Töne sollten vermieden werden.

Parfüm: Das Parfüm für den Frühlingstyp ist frisch, luftig und leicht und trägt den Duft von Blumen und Gräsern mit sich.

Brennpunkte der Persönlichkeit: Stilberatung: Aus den unzähligen Designs, die von Modedesignern und Bekleidungsherstellern angeboten werden, gilt es jene auszuwählen, die den Ausdruck der Persönlichkeit des Frühlingstyps unterstützen und ihre Individualität am besten zur Geltung bringen. Die Signale, die Kleidung aussendet, ist nonverbale Kommunikation. Die Einbeziehung des Designs, um eine Facette der Persönlichkeit auszudrücken, hilft ihr um erfolgreich aufzutreten und für andere Menschen interessant zu sein.

Folgende Stichwörter beinhalten einige Ausdrucksmöglichkeiten, die für die meisten Frühlingstypen natürliche Entsprechungen darstellen: Lebendigkeit, Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Strahlkraft, Lebhaftigkeit, Übersprudeln, Flottheit, Frische, Kokettheit, Frechheit.

Johann Wolfgang von Goethe – Vordenker der Farbenlehre

Donnerstag, 10. November 2011

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832) beschäftigte sich nicht nur mit Literatur sondern auch mit Naturwissenschaften und näherte sich seinen Betrachtungen über Farbe von einem ganzheitlichen Denkansatz her. Sein Buch “Zur Farbenlehre” erschien als Erstausgabe 1810 in der Cotta´schen Verlagsbuchhandlung. Er betrachtete dieses umfassendste seiner Werke als wichtiger als alle seine literarischen Veröffentlichungen. Goethe beleuchtete darin das Phänomen Farbe aus verschiedenen Blickwinkeln in seiner Gesamtheit. So war es ihm ebenso wichtig, die Entstehung der Farben vom naturwissenschaftlichen Standpunkt her zu erklären wie auf die psychologischen und ästhetischen Aspekte von Farben einzugehen und außerdem zu erklären, wie seine Erkenntnisse in der Malerei genutzt werden könnten.

Goethe vertrat die Meinung, dass Farben an der Grenzlinie zwischen Licht und Finsternis entstehen. Dabei liege laut Goethe die Farbe Gelb “zunächst am Licht”, während die Farbe Blau “zunächst an der Finsternis” liege. Mit seiner Ansicht, dass Farben aus dem Halbdunkel entstünden stand Goethes Theorie in krassem Gegensatz zu Newtons naturwissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick auf die Spektralfarben, aus denen weißes Licht besteht. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass Goethes Farbenlehre teilweise auf starke Ablehnung stieß.

Für Johann Wolfgang von Goethe waren Gelb und Blau die zwei reinen Farben auf denen er seine Farbtheorie aufbaute. Er erkannte jedoch ebenso, dass Purpur (Rot) nicht aus anderen Farben mischbar ist. Deshalb stellten Gelb, Blau und Rot für ihn die reinen Malfarben dar. Goethe stellte diesen drei Farben ihre Komplementärfarben Violett, Orange und Grün in seinem Farbkreis gegenüber. Dieser Farbkreis beginnt mit Rot ganz oben, gegenüber liegt ganz unten Grün.

Der Teil des Kreises, der von Rot zu Gelb übergeht, stellte für Goethe die “Plusseite” dar: Gelb, Rotgelb (Orange), Gelbrot (Menning, Zinnober) Die Farben “stimmen regsam, lebhaft, strebend”.

Der zweite Teil des Kreises, der von Rot zu Blau übergeht, betrachtete Goethe als “Minusseite”: Blau, Rotblau und Blaurot. Diese Farben “stimmen zu einer unruhigen, weichen und sehnenden Empfindung”.

“So wie Gelb immer ein Licht mit sich führt, so kann man sagen, dass Blau immer etwas Dunkles mit sich führe.”

Goethe beschrieb die einzelnen Farben seines Farbkreises ihrer “sinnlich-sittlichen” und ästhetischen Wirkung nach und erläuterte auch die Bedeutung und Wirkung von Kombinationen von Farben. Diese ganzheitliche Betrachtung des Themas Farbe war für Goethe von großer Wichtigkeit. Er nahm in seinen “historischen Betrachtungen” auch Bezug auf Farben in der Kleidung: “Man bezieht bei Kleidungen den Charakter der Farbe auf den Charakter der Person. So kann man das Verhältnis der einzelnen Farben und Zusammenstellungen zu Gesichtsfarbe, Alter und Stand beobachten.”

Johann Wolfgang von Goethes Werk hatten großen Einfluss auf die Farbenlehre und auch auf die Farbtypenlehre.

Johannes Itten – Begründer der Farbtypenlehre

Dienstag, 08. November 2011

Johannes Itten (1888-1967), Schweizer Maler, Kunsttheoretiker und Kunstpädagoge, gilt als Begründer der Farbtypenlehre, auf die sich die Vorreiterinnen der Farbberatung wie Suzanne Caygill und Carole Jackson stützten.

Johannes Itten beschloss erst nach seiner Ausbildung als Lehrer Maler zu werden. Er wurde Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie, von dem er die Farbenkontrastlehre übernahm. 1919 wurde Itten als Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar berufen. Die dortige Lehrtätigkeit und seine Arbeit mit Studenten führten ihn zur Entwicklung der Farbtypenlehre: Er stellte fest, dass sich alle Menschen in vier verschiedene Typen einteilen lassen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Während Frühling und Herbst warmtonige Typen sind, zählen Sommer und Winter zu den kalttonigen Typen. Für Itten war es selbstverständlich für die Zuordnung nicht nur die Pigmentierung der Haut-, Haar- und Augenfarbe heranzuziehen, sondern vor allem die Ausstrahlung des Menschen. Er fand bei seinen diesbezüglichen Experimenten auch heraus, dass seine Studenten bevorzugt jene Farben zum Malen verwenden, die sie auch am besten kleiden, und dass es Menschen mit eng begrenztem und Menschen mit großem Farbumfang sowie alle denkbaren Zwischenstufen gibt.

Itten beschäftigte sich intensiv mit der Wirkung von Farben auf uns Menschen. Er erkannte, dass bestimmte Farben und Farbkombinationen mehr Wohlgefühl in uns erzeugen als andere. Jeder Farbe ordnete Johannes Itten bestimmte “Eigenschaften” zu, z. B. rot – Hitze, blau – Kälte. Seine Erkenntnisse auf diesem Gebiet werden nach wie vor bei der Planung und Einrichtungsberatung von Wohn- und Arbeitsräumen genutzt.

Sein zwölfteiliger Farbkreis enthält nicht nur die Primärfarben Rot, Gelb und Blau sowie die Komplementärfarben Orange, Grün und Violett sondern auch verschiedene Mischverhältnisse der Farben untereinander. Weiß und Schwarz betrachtete Johannes Itten nicht als Farben.

Die gegenseitige Beeinflussung von Farben beschreibt er in seinen sieben Farb-Kontrasten:

Der Farbe-an-sich Kontrast

Der Hell-Dunkel-Kontrast

Der Kalt-Warm-Kontrast

Der Komplementär-Kontrast

Der Simultan-Kontrast

Der Qualitäts-Kontrast

Der Quantitäts-Kontrast

Das Hauptwerk von Johannes Ittens Farbenlehre stellt das Buch “Kunst der Farbe” dar, das 1970 im Urania Verlag erschien.

Carole Jackson – Wegbereiterin der Farbberatung

Donnerstag, 03. November 2011

Die bekannteste Wegbereiterin der Farbberatung ist die Amerikanerin Carole Jackson. Sie studierte Psychologie und Pädagogik, Kunst, Farbtheorie und Mode, und sie war eine Schülerin von Johannes Itten, einem Schweizer Maler und Kunstpädagogen, der sich selbst intensiv mit Farbtheorie beschäftigte.

Carole Jackson ist es zu verdanken, dass die Farbberatung der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Sie gründete 1974 den internationalen Konzern “Color Me Beautiful” schrieb ein Buch gleichen Namens sowie das Buch “Make-up mit Color Me Beautiful”.

Ihr war es ein Anliegen, jede Frau und jeden Mann durch die Wahl der richtigen Farben in ihrer Kleidung zum Ausdruck individueller Attraktivität zu führen. Ein Zitat aus dem Klappentext zu ihrem Buch “Color Me Beautiful”: “Das wirklich Phantastische der Farbpaletten liegt in der Echtheit Ihrer Persönlichkeit, die sie zutage bringen. Ihr neues Image ist keine Vorspiegelung falscher Tatsachen oder irgendwelcher Schönheitstricks, sondern unterstreicht Ihre natürlichen Anlagen.”

Carole Jacksons System der Farbberatung unterscheidet klar zwischen den vier Jahreszeitentypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Mischtypen werden verneint. Die Zuordnung zu einem Typ erfolgt im Gegensatz zur Methode von Suzanne Caygill nach rein äußerlichen Gesichtspunkten der Farbgebung, wobei hier vor allem der Hautunterton von Bedeutung ist: Jeder Mensch besitzt von Natur aus einen Hautunterton, der entweder gelblich oder bläulich ist. Warme Farben harmonieren mit einem gelblichen Ton (Frühling oder Herbst), kühle Farben mit einem bläulichen (Sommer oder Winter). Der Hautunterton ist jedoch nicht direkt sichtbar, er wird durch das Anlegen verschiedenfarbiger Tücher bestimmt. Bei der “richtigen” Farbe erscheint das Hautbild ebenmäßiger und frischer, die Augen strahlen. Handelt es sich hingegen um eine “falsche” Farbe wirkt die Gesichtshaut blass, Hautunreinheiten und Fältchen treten in den Vordergrund.

Carole Jackson charakterisierte die Farben der Jahreszeitentypen mit diesen Stichworten:

Frühling: klar, warm (gelb), frisch

Sommer: blau, rosa, weich

Herbst: warm, reich, erd- und goldfarben

Winter: klar, blau, lebendig, eisig, leuchtend

Die Methode von Carole Jackson wird nach wie vor von den meisten Farbberaterinnen im deutschsprachigen Raum praktiziert, so wie ihr System der vier Jahreszeiten immer noch das am weitesten verbreitete und bekannteste ist.

Carole Jackson verkaufte schließlich ihren Konzern “Color Me Beautiful”. In diesem wurde ihr Farbberatungssystem mehrmals erweitert und ergänzt, Mischtypen wurden einbezogen und schließlich wurde die Jahreszeiten-Bezeichnung ganz aufgegeben.

Suzanne Caygill – Pionierin der Farbberatung

Freitag, 28. Oktober 2011

Die Amerikanerin Suzanne Caygill (1911-1994) entwickelte in den 1940er Jahren ihr System der Farbberatung, bei dem die Individualität des Menschen im Vordergrund steht. Sie traf zwar bereits eine Einteilung in die vier Jahreszeitentypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch stellten diese vier Haupttypen nur ein Grundgerüst dar. Suzanne Caygill unterschied viele verschiedene Untertypen wie Classic Winter, Soft Winter, Patrician Winter, Dynamic Winter und Exotic Winter. Die Zuordnung Ihrer KlientInnen zu einer Jahreszeit erfolgte in erster Linie nach Persönlichkeit, Ausstrahlung, Körperhaltung und Stimme, erst in zweiter Linie nach ihrer individuellen Pigmentierung von Haut, Haaren und Augen. Suzanne Caygills Ansicht nach finden sich bei vielen Menschen Eigenschaften und Farben aus mehreren Jahreszeiten, so dass es notwendig ist, für jede einzelne Kundin und jeden Kunden einen speziell abgestimmten Farbpass zu erstellen, um damit der Individualität Rechnung zu tragen. Sie unterschied auch zwischen weiblicher und männlicher Farbgebung. So wählte sie für Frauen eher die Farben von Blumen oder Blüten aus, während ihrer Ansicht nach die Farben von Mineralien und Metallen für Männer passender seien.

Suzanne Caygill ordnete den Farben der jeweiligen Jahreszeit folgende Schlüsselqualitäten zu:

Frühling: Klarheit

Sommer: Gedämpftheit

Herbst: Sattheit

Winter: Kontrast

In den späten 1970er Jahren gründete Suzanne Caygill die “Academy of Color”, eine achtwöchige Ausbildung für Farbberatung für ausgewählte StudentInnen. In den nächsten 15 Jahren bildete sie weniger als 40 Farbberaterinnen aus.

Suzanne Caygill veröffentlichte 1980 ein Buch über ihre Arbeit: “Color: The Essence of You”, um ihren KundInnen ihre Grundlagen näher zu bringen und besser verständlich zu machen. Im Vorwort bekundet sie dass die Farbtheorie, die in ihrem Buch präsentiert wird, “beabsichtigt einen intuitiven und instinktiven Impuls in jedem Menschen gegenüber der Konstellation von Farben in der universellen Ordnung zu wecken, mit der er oder sie kosmischerweise verbunden ist.” Für Suzanne Caygill bedeutete Farbe Schwingung im physikalischen Sinn, die sich auf den Menschen in seiner Gesamtheit überträgt. Und sie betrachtete die Natur mit ihrem Rhythmus der Jahreszeiten als wahre Lehrmeisterin. So schrieb sie: “Farbe ist nonverbale Kommunikation. Kleidung ist ein Symbol dafür, was wir über uns selbst denken. Design und Farbe sind die Mittel zum Ausdruck der Persönlichkeit in Aktion. In unserer Kleidung und unserer Einrichtung brauchen wir die Widerspiegelung der Wahrheit über uns, so dass wir nichts projizieren, das künstlich oder verzerrt ist. Durch das Erkennen von Farbe als Schlüssel zu uns selbst, durch die Harmonien in der Natur, finden wir einen Weg um exakt zu erkennen, wer wir sind, einen Weg um aus persönlicher Steifheit herauszukommen um uns mit diesen Energien zu verbinden, die zulassen, dass wir wir selbst sind. Je mehr wir die farbenfrohen Botschaften im Rhythmus des Universums akzeptieren können, desto authentischer werden wir als Persönlichkeiten, desto mehr Freude gewinnen wir für uns selbst und desto mehr geben wir an andere weiter.”

Die archivierten Aufzeichnungen von Suzanne Caygill werden in der Cornell Universitiy, USA, aufbewahrt.