Biotensor und Einhandrute (Tensor)

Oberst Karl Beichl – Rutengeher im Dienste der k.u.k. Armee

Dr. Manfred Curry – Segler und Radiästhet

Dr. Ernst Hartmann – Entdecker des Hartmanngitters

Käthe Bachler

Stierberg im Waldviertel und seine Heilkraft:

Woran erkenne ich einen seriösen Radiästheten – und was sollte er können?

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Biotensor und Einhandrute (Tensor)

Montag, 18. Februar 2013

Tensoren (Einhandruten) sind ebenso wie Wünschelruten oder Pendel Anzeiger für verschiedene Schwingungen und bestehen aus einem länglichen Handgriff und einer Metallantenne mit einem Ring, einer Kugel oder einem Pfeil an der Spitze. Über die flexible Antenne wird die Tensorspitze in Schwingung versetzt, dabei sind vertikale und horizontale Ausschläge ebenso möglich wie Kreisbewegungen (links oder rechts herum).

Tensoren sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich: aus Metall (auch aus Gold und Silber), Holz und Kristall. Die Dicke des Handgriffs und die Form der Antennenspitze variieren ebenfalls je nach Anbieter und dem zugrunde liegenden theoretischen Hintergrund für das jeweilige Modell.

Die bekannteste Einhandrute ist der „Biotensor nach Dr. Josef Oberbach“. Der Biotensor ist mit versilbertem oder vergoldetem Handgriff erhältlich, die Tensorspitze besteht aus einem vergoldeten Ring. Dr. Oberbach ging von zwei verschiedenen Menschentypen aus. Dem Vagotoniker (rechtshirniger Typ, reagiert in Stresssituationen mit Passivität) wird der silberne Handgriff empfohlen, dem Sympathikotoniker (linkshirniger Typ, reagiert in Stresssituationen mit Aktivität) der goldene. Der Biotensor kann mit einer Abtastelektrode ausgestattet werden.

Auch Erich Körbler entwickelte eine Einhandrute, an deren Antennenspitze sich eine Kugel befindet. Körbler betont, dass mit diesem Tensor jeder Mensch umgehen kann.

Die Handhabung von Biotensor und Einhandrute:

Man umfasst den Handgriff mit einer Hand so, dass nur der Handballen und die Fingerbeeren aufliegen. Wie bei jeder Rutenarbeit ist ein guter Hautkontakt mit dem sauberen Handgriff des Tensors notwendig. Dabei ist darauf zu achten, dass die Finger einzeln, voneinander getrennt, auf dem Griff platziert werden. Die andere Hand sollte beim Testen in Form einer leichten Faust geschlossen sein, sonst können eventuell über die Sensoren andere Energiekräfte auf das Testgerät übertragen werden. Der Tester muss mit beiden Beinen Erdkontakt haben. Im Stehen soll der rechte Fuß ungefähr 20 cm vor dem linken Fuß bei offener Beinstellung platziert sein. Im Sitzen kann mit offener Beinstellung ebenfalls getestet werden. In anderen Positionen, wenn ein Bein angehoben ist oder in der Bauchlage funktioniert der Tensor aus bioenergetischen Gründen nicht.

Anwendungsbereiche von Biotensor und Einhandrute:

Tensoren können grundsätzlich statt einer Wünschelrute oder eines Pendels eingesetzt werden. Am gebräuchlichsten ist ihre Anwendung jedoch im Hinblick auf das Austesten der Verträglichkeit von Nahrungsmitteln oder Kosmetikprodukten. Dabei stellt man geistig eine Ja-/Nein-Frage, die Reaktion des Körpers wird nach außen durch die Schwingungen der Tensorantenne sichtbar. Weitere Einsatzgebiete für Tensoren sind das Erfühlen der Aura von Menschen oder Tieren sowie mittels einer Abtastelektrode den Zustand einzelner Akupunkturpunkte auf der Haut festzustellen.

Der Umgang mit dem Biotensor oder der Einhandrute stellt jedoch keinen Messvorgang im eigentlichen Sinn sondern lediglich eine Mutung dar. Die zuverlässige Handhabung von Tensoren erfordert Übung und Konzentration, um deren Anzeige nicht durch unbewusste oder bewusste Wünsche und Vorstellungen zu beeinflussen.

Oberst Karl Beichl – Rutengeher im Dienste der k.u.k. Armee

Montag, 23. April 2012

Karl Beichl wurde am 14. September 1874 in Wien geboren. Nach Absolvierung der Pionierkadettenschule wurde er Militärbauingenieur und wurde bis zum Oberst befördert.

Oberst Karl Beichl war einer der bedeutendsten Radiästheten aus Österreich und setzte seine Begabung auch während des 1. Weltkrieges ein, um die Wasserversorgung für die Truppen an der Front im Karstgebiet sicher zu stellen. Es ist dokumentarisch belegt, dass Oberst Beichl nachdem er am 8. August 1914 eingerückt war bis Ende Dezember dieses Jahres in Bosnien bereits 25 Brunnen aufgrund seiner Mutungsergebnisse errichten hat lassen. Beichl wurde auch beauftragt, weitere sensitive Offiziere, die das Talent dazu hatten, zu Wünschelrutengehern auszubilden. Einer seiner Schüler war Major Friedrich Musil, der nach dem Krieg noch viele Jahre als Radiästhet tätig war.

Für seine Fähigkeiten als Rutengeher wurde Beichl das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens mit Schwertern verliehen. Kaiser Franz Joseph I. zeichnete ihn mit einer goldenen Wünschelrute als Rangabzeichen aus, die er am Kragenspiegel seiner Uniform tragen konnte. Vom Kaiser wurde Oberst Beichl auch beauftragt seine verloren gegangene Taschenuhr wieder zu finden, was ihm tatsächlich innerhalb von 10 Minuten gelang.

Nach Kriegsende betätigte sich Beichl weiterhin als Radiästhet, wobei er sich auf die Suche nach Wasser konzentrierte. Seine Aufträge führten ihn auch ins Ausland. Am bedeutendsten war dabei die Mutung einer Wasserader, mit der die Trinkwasserversorgung von Triest gesichert werden konnte. Karl Beichl erstellte auch eine Thermenkarte von Wien. Aufgrund dieses Verdienstes benannte man 1988 die „Beichlgasse“ in Wien-Favoriten nach ihm.

Beichl war es jedoch auch möglich, bis zu 70 unterschiedliche Mineralien zu muten. So erhielt er auch eine Einladung nach Amerika, eine radiästhetische Untersuchung im Hinblick auf ein Goldvorkommen durchzuführen. Diesen Auftrag musste er jedoch aufgrund seines Gesundheitszustandes ablehnen.

In seinen späteren Lebensjahren richtete sich das Interesse von Karl Beichl auch auf die Mutung von Erdstrahlen. Ein geplantes Buch darüber konnte aufgrund seines Todes aber nicht mehr veröffentlicht werden.

Karl Beichl starb am 18. Februar 1937 in Wien.

Dr. Manfred Curry – Segler und Radiästhet

Freitag, 16. März 2012

Dr. Manfred Curry wurde am 11. Dezember 1899 in München geboren. Seine Familie war aus den USA ausgewandert und Curry blieb zeit seines Lebens US-amerikanischer Staatsbürger. Seine Mutter starb bei der Geburt eines weiteren Kindes, als Dr. Manfred Curry sieben Jahre alt war. Er und seine Schwester Marion wuchsen bei ihrer Großmutter Mary Abby in Riederau am Westufer des Ammersees auf.

Bereits mit 18 Jahren verfasste Curry das Buch „Die Aerodynamik des Segels und die Kunst des Regatta-Segelns“, das ab den 1920er Jahren in viele Sprachen übersetzt wurde. Er startete bei ca. 1.400 Segelregatten, wobei er sich meistens den Sieg holte. 1928 nahm Curry an den Segelwettbewerben der Olympischen Spiele teil, wobei er für die USA an den Start ging.

Dr. Manfred Curry galt als genialer Tüftler, der seine Erfolge beim Segeln der überlegenen Konstruktion seiner Boote verdankte, und er besaß ein besonderes Talent, sich ändernde Windverhältnisse frühzeitig zu erkennen und taktisch zu nutzen. Curry widmete zahlreiche Experimente dem Bestreben, Schnitt und Profil von Segeln zu verbessern und die Strömungsverhältnisse zu optimieren.

1930 schloss Dr. Manfred Curry sein Medizinstudium ab. In den 1940er Jahren gründete er in seiner Wohngemeinde Riederau das „American Bioclimatic Research Institute“. Curry verfasste ein umfangreiches Werk zur Bioklimatik, der Beschäftigung mit der Gemütslage und dem gesundheitlichen Befinden der Menschen in Abhängigkeit von verschiedenen Wetterbedingungen und Wetterumschwüngen. Aus den medizinischen Aspekten daraus begründete er eine Typenlehre des Menschen, um die für jede Person unterschiedlichen gesundheitlichen Verträglichkeiten und Bedürfnisse besser zu verstehen. Laut Curry sei ausschlaggebend, welchem Typ jemand angehört, ob der Durchzug einer Warmfront oder einer Kaltfront zu einer Verschlechterung des Befindens führe. Die Wirkung des Wetters erklärte er durch die chemische Zusammensetzung der Luft.

Curry beschäftigte sich auch intensiv mit der Radiästhesie. Er beschrieb als erster das sogenannte „Diagonalnetzgitter“, das dementsprechend nach ihm „Currygitter“ benannt wurde. Die Verlaufsrichtung entspricht im Gegensatz zum Hartmanngitter (Nord-Süd, Ost-West) den Zwischenhimmelsrichtungen (Nordwest-Südost sowie Nordost-Südwest) und ist schachbrettförmig angelegt. Das Currygitter ist ein Erdstrahlengitter und erstreckt sich nach oben bis zu den Grenzen der Atmosphäre. Die Streifenbreite ist 30 bis 70cm, die Maschenbreite beträgt 3 bis 5m. Der Verlauf dieses Systems kann wie das Hartmanngitter durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Im Wohnbereich kann es z. B. zu Verzerrungen der Gitterstruktur durch Spiegel oder großflächige Metallgegenstände wie Heizkörper kommen. Das Currygitter wirkt sich biologisch unangenehmer aus als das Hartmanngitter, wobei dies in erster Linie auf die Kreuzungspunkte zutrifft.

Dr. Manfred Curry war Autor von 12 Büchern. Neben mehreren Werken zum Thema Segeln verfasste er auch „Schönheit des Eislaufs“, Paul Franke, Berlin 1934, „Bioklimatik. Die Steuerung des gesunden und kranken Organismus durch die Atmosphäre“ (2 Bände), Oldenbourg, München 1946 sowie „Der Schlüssel zum Leben. Das Geheimnis der Anziehungskraft zwischen zwei Menschen“, Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich 1949.

Dr. Manfred Curry verstarb am 13. Februar 1953 in Landsberg am Lech. Nach seinem Tod führte seine Witwe Maude Hester-Curry das „American Bioclimatic Research Institute“ als „Manfred-Curry-Klinik“ weiter.

Dr. Ernst Hartmann – Entdecker des Hartmanngitters

Freitag, 17. Februar 2012

Dr. Ernst Hartmann wurde am 10. November 1915 in Mannheim geboren. Als ausgebildeter Mediziner war er im Zweiten Weltkrieg als Stabsarzt tätig, wobei er in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft eröffnete Dr. Hartmann in Eberbach am Neckar eine eigene Praxis als praktischer Arzt, in der er mehr als 40 Jahre lang tätig war.

Ab 1948 interessierten sich Dr. Hartmann und sein Bruder Robert für Radiästhesie, Geobiologie, Homöopathie und in weiterer Folge für Baubiologie. Gemeinsam entwickelten die beiden Brüder das Modell des sogenannten „Globalnetzgitters nach Dr. Hartmann“, das in der Radiästhesie gemeinhin als „Hartmanngitter“ bezeichnet wird: Es handelt sich dabei um kosmische Strahlung, die als Strahlennetz die Erde umgibt. Die Verlaufsrichtung der Streifen ist Nord – Süd, Ost – West, wobei die Streifenbreite ca. 20 – 50 cm beträgt. Maschenbreite liegt bei ca. 1,80 – 2,50 m in Nord – Süd – Richtung und bei ca. 2,50 – 3,30 m in Ost – West – Richtung. Der Verlauf dieses Systems kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Im Wohnbereich kann es z. B. zu Verzerrungen der Gitterstruktur durch Spiegel oder großflächige Metallgegenstände wie Heizkörper kommen.

Hartmann vermutete bereits in seiner Studienzeit und auch später als praktizierender Arzt, dass Krankheit in Zusammenhang mit der unmittelbaren Umgebung, insbesondere mit dem Schlafplatz, steht. Er prägte den Begriff „Geopathie“ in der Radiästhesie. Darunter verstand er krankmachende Faktoren, ausgehend von „geopathogenen Zonen“ wie Erdstrahlenkreuzungen, Wasseradern oder Verwerfungen. Als „Ortswechselreaktion“ bezeichnete Dr. Hartmann Änderungen des Gesundheitszustandes nach einer Verlegung des Schlafplatzes. In seiner ärztlichen Praxis konnte er regelmäßig beobachten, dass gesundheitliche Beschwerden nach einer radiästhetischen Untersuchung des Schlafzimmers und anschließender Umstellung des Bettes verschwanden.

Ab 1951 führte Dr. Ernst Hartmann in Eberbach Seminare und Tagungen zum Thema Radiästhesie durch. 1961 gründete er den „Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e. V.“. Diesen leitete er selbst fast 30 Jahre als erster Vorsitzender.

Dr. Hartmann engagierte sich auch politisch als Stadt- und Kreisrat. Nach der Entdeckung einer Heilwasserquelle hatte er großen Anteil am Erfolg der Bestrebungen Eberbachs, zur Kurstadt aufzusteigen. Weiters war er Mitbetreiber des Kurgestüts Mülben und entwickelte Regenerationskuren aus Stutenmilch und Kumys (natürlich vergorene Stutenmilch). Die Polyxan-Präparate gehen ebenfalls auf Dr. Hartmann und den Apotheker Derschum zurück. Dabei handelt es sich um homöopathische Mittel, die aus drei verschiedenen Gräserarten, den Seggenarten, hergestellt werden: Carex alongata (Langjährige Segge), Carex flava (Gelbe Segge) und Carex vesicaria (Blasensegge). Die Gräser werden auf geopathologischen Reizzonen angepflanzt und homöopathisch verarbeitet. Die Polyxan-Mittel sollen das vegetative Nervensystem beeinflussen, um ortsspezifische Abwehrstoffe zu erzeugen. Hartmann war auch der Autor mehrerer Bücher, in denen er seine Forschungen dokumentierte. Als Standardwerke gelten „Krankheit als Standortproblem“, Haug Verlag, Heidelberg, 1964 sowie „Über Konstitutionen Yin Yang und Reaktionstypen“, Forschungskreis für Geobiologie, Münsen 1986.

Für Dr. Ernst Hartmann war es unerlässlich den Menschen aus ganzheitlicher Sicht zu betrachten. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele stand für ihn in beständigem Wechselspiel mit der Umwelt.
Dr. Hartmann verstarb am 23. Oktober 1992 in Waldkatzenbach. Er blieb bis zu seinem Tod Ehrenvorsitzender des Forschungskreises für Geobiologie.

Käthe Bachler

Freitag, 10. Februar 2012

Käthe Bachler ist die bekannteste österreichische Radiästhetin. Sie wurde 1923 in Abtenau, Salzburg, als Kind einer Bergbauernfamilie geboren. 1942/43 absolvierte sie die Ausbildung zur Volksschullehrerin. Parallel zur Tätigkeit in diesem Beruf ließ sie eine Ausbildung zur Hauptschullehrerin folgen, die sie 1946 abschloss. Bis 1973 war Käthe Bachler Lehrerin an der Hauptschule in Hallein, Salzburg.

1969 begann sie sich mit Radiästhesie, dem Wünschelrutengehen, zu beschäftigen. Dabei war es ihr als Lehrerin ein großes Anliegen, auf den negativen Einfluss eines strahlenbelasteten Lernplatzes auf SchülerInnen aufmerksam zu machen. Für Käthe Bachler war dabei nicht nur der Platz zum Erledigen der Hausaufgaben zu Hause wichtig, sondern auch der Sitzplatz in der Schule. Aufgrund ihres Berufes war es ihr möglich, viele praktische Erfahrungen in dieser Hinsicht zu erwerben, die sie in ihrem Buch „Erfahrungen einer Rutengängerin – Geobiologische Einflüsse auf den Menschen“, niederschrieb. Darin schlägt sie unter anderem eine „rollende Klasse“ vor, in der die SchülerInnen alle zwei bis drei Wochen einen Sitzplatz weiterrücken müssen. So lässt es sich vermeiden, dass ein Kind während des gesamten Schuljahres auf einem strahlenbelasteten Platz sitzen muss. Sie erhielt auch einen Forschungsauftrag des Pädagogischen Instituts Salzburg.

Für Käthe Bachler ist es bei Ihrer Arbeit als Radiästhetin wichtig, einen „guten“, d. h. möglichst strahlungsfreien, Schlafplatz bzw. Arbeits- oder Lernplatz zu suchen und nicht mit Abschirmvorrichtungen zu experimentieren. Sie hat in all den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit als Rutengeherin Tausende radiästhetische Untersuchungen durchgeführt und eine Fülle von Aufzeichnungen dazu angefertigt. Dabei war ihr eine wissenschaftliche Herangehensweise sehr wichtig.

Die Anerkennung der Radiästhesie in der Medizin ist ihr ein großes Anliegen. Als religiöser Mensch bezieht sie in ihren später erschienenen Büchern katholische Glaubensvorstellungen mit ein. Käthe Bachler hat deshalb auch in kirchlichen Kreisen sehr große Anerkennung gefunden.

Literaturverzeichnis von Käthe Bachler:

Erfahrungen einer Rutengängerin; Veritas, Linz 1981, 5. Aufl.
Geobiologie und Standortkrankheiten; Neubeuern: Inst. für Baubiologie + Oekologie, 1989, Ausg. 7/1989
Das Gebet als Rettungsanker; Veritas, Linz 1998, 4. Aufl.
Gibt es eine geistige Abschirmung?; Landesverl., St. Pölten 2000.
Von der Angst befreit; Landesverl., St. Pölten 2003.
Der gute Platz; Residenz, St. Pölten 2007, 11. Aufl.
Direktsuche des guten Platzes; Residenz, St. Pölten 2008, 6. Aufl.

Stierberg im Waldviertel und seine Heilkraft:

Dienstag, 02. Februar 2010

Der Stierberg im Waldviertel befindet sich zwischen Langschlag und Weitra, und ist ein außergewöhnlicher Kraftpunkt. Auf seinem Bergrücken befinden sich zahlreiche Schalensteine. Die Hauptkraftquelle ist die Steinformation am höchsten Punkt des Berges. Darauf befindet sich ein bestimmter Punkt, der nur ca. zwei Quadratmeter groß ist, der meiner Erfahrung nach eine sehr positive Wirkung auf den Menschen ausübt.

Ich habe den Stierberg als Radiästhet des Öfteren untersucht, und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass dieser spezifischer Punkt aus radiästhetischer Sicht eine große Heilkraft in sich trägt. Da ich als Geistheiler hauptberuflich tätig bin weiß ich, dass ein derartiger Kraftplatz unterstützend für den Genesungsprozess bei verschiedenen Krankheiten sein kann.

Der Stier gilt schon seit alters her als Symbol der Fruchtbarkeit und wurde im Hinblick darauf in vielen Kulturen der Antike verehrt. Es gibt immer wieder Paare, die mich aufgrund ihres unerfüllten Kinderwunsches aufsuchen. Mit diesen arbeite ich als Geistheiler auch aus der Ferne und schlage ihnen vor, diesen spezifischen Kraftpunkt auf dem Stierberg als Unterstützung zu nutzen.

Auch bei Erkrankungen wie z. B. Multiple Sklerose hat der Aufenthalt auf dem Kraftpunkt des Stierberges eine positive Wirkung. Klienten haben mir berichtet, dass sie sich danach sehr wohl fühlen, und ihre Krankheit für einige Tage in den Hintergrund tritt.

Der Stierberg ist ein Teil eines Wanderweges rund um Langschlag, der an verschiedenen Kraftplätzen vorbeiführt, wie z. B. dem Kamelstein, dem Augenbründl, der Teufelsmühle, dem Familienstein, dem Mutter-Kind-Stein.

Am Stierberg trifft man meist nur wenige Menschen an, und kann deshalb den Kraftplatz ungestört auf sich wirken lassen.

Woran erkenne ich einen seriösen Radiästheten – und was sollte er können?

Samstag, 28. November 2009

Ich selbst bin seit 2003 als Radiästhet, im Volksmund als Wünschelrutengänger bezeichnet, selbstständig tätig. Das Fachgebiet der Radiästhesie habe ich mir über zwei Ausbildungen in Österreich und Deutschland angeeignet. Ergänzend dazu absolvierte ich eine Ausbildung zum Thema Elektrosmog im Hoch- und Niederfrequenzbereich.

Ich bin auch als Geistheiler tätig und betreue viele KlientInnen mit verschiedensten gesundheitlichen Beschwerdebildern. Dies umfasst Kreuzschmerzen, Migräne, Tinnitus bis hin zu Multiple Sklerose, Epillepsie und Krebs. In vielen Fällen ist es sinnvoll, den Schlafplatz des Menschen radiästhetisch zu untersuchen. Es gibt eine Doppel-Blind-Studie des Europäischen Zentrums für Umweltmedizin in Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse die zu dem Schluss führt, dass Menschen, die an Krebs erkrankt sind, ihren Schlafplatz zu 90% auf geopathogenen Störzonen wie Wasseradern, wasserführende Verwerfungen, Verwerfungen, Benkergitter, Currygitter, Hartmanngitter, projizierte Strahlungen durch Spiegel oder Heizkörper haben. Meiner Erfahrung nach kann das Immunsystem auf geopathogenen Störzonen geschwächt werden. Nicht selten kommt es vor, dass bereits ein Radiästhet vor mir den Schlafplatz untersucht hat und das Bett aufgrund der Empfehlung dieses Radiästheten trotzdem auf einem strahlenbelasteten Platz steht. Wie ist dies zu erklären? Viele Rutengeher haben überhaupt keine eine Ausbildung absolviert und sich nie wirklich intensiv mit der Komplexität der Radiästhesie beschäftigt. Es gibt in der Radiästhesie auch keine einheitliche Ausbildung, in der es bestimmte Normen gibt. So kommt es, dass die Tätigkeit des Radiästheten aufgrund teilweiser Unwissenheit fehleranfällig wird.

Was sollte ein seriöser Radiästhet im Hinblick auf eine Schlafplatz- oder Grundstücksuntersuchung können?

In der Radiästhesie werden folgende Strahlungsarten unterschieden:

Wasseradern, wasserführende Verwerfungen, Verwerfungen (geologische Gesteinsbrüche), Erdstrahlen (Currygitter, Benkergitter), kosmische Strahlung (Hartmanngitter) sowie durch Spiegel, Heizkörper, Metallgegenstände oder Kristallluster und dergleichen projizierte Strahlung. Die Kenntnis dieser Strahlungsarten ist ein Muss für jeden seriösen Radiästheten. Es gibt leider immer wieder unter Rutengehern die Ansicht, dass es genüge, nur nach Wasseradern zu suchen. Diese Meinung ist eindeutig falsch. Ein Rutengeher, der nach all diesen angeführten Strahlungsarten sucht, benötigt für ein Zimmer mit 20 bis 25m² ungefähr eine Stunde Arbeitszeit.

Elektrosmog: Ein seriöser Radiästhet muss auch beim Thema Elektrosmog im Hoch- und Niederfrequenzbereich kompetent sein sowie über entsprechende Messgeräte verfügen. Die Messung von Elektrosmog erfolgt immer mittels geeigneter Messgeräte und nicht mit der Wünschelrute.

Fernmutungen: Es wird immer wieder das Ausmuten von Schlafräumen über eine Planzeichnung aus der Ferne meist zu einem sehr niedrigen Preis angeboten. Über die Qualität dieser Fernmutungen ist es hinlänglich zu diskutieren wenn man bedenkt, dass bei acht verschiedenen Strahlungsarten schon vor Ort die Herausforderung sehr groß ist.

Abschirmgeräte: Leider gibt es viele Radiästheten, die als Zusatzverdienst so genannte Abschirmgeräte verkaufen. Dabei handelt es sich um Geräte, Vorrichtungen oder auch nur Kartonplättchen mit bestimmten Symbolen, die bewirken sollen, dass die Schlafplätze strahlungsfrei sind. Ich selbst habe mich mit der Abschirmung lange beschäftigt und bin zu folgendem Schluss gekommen: Es gibt weder Langzeitstudien über die Wirkung dieser Geräte, noch einen Nachweis über die tatsächliche Wirksamkeit. Die einzig zielführende, seriöse Vorgehensweise ist das Umstellen des Bettes auf einen möglichst neutralen Platz, wenn tatsächlich eine Strahlenbelastung vorliegt.